Englisch mit oder ohne Dolmetscher?

Englisch zu „können” gilt in der Geschäftswelt als selbstverständlich. Immer mehr Unternehmen erklären die Lingua franca unserer Zeit zur Konzernsprache. Um aus diesem Wunsch Realität werden zu lassen, muss der damit verbundene Lernprozess nicht nur durch Sprachtraining, sondern auch in der Kommunikationspraxis aktiv unterstützt werden: Wer professionell kommunizieren will, sollte für sich klären, in welchen Situationen er sich bereits als Profi fühlen darf und wann eine Zusammenarbeit mit Kommunikations­spezialisten (Dolmetschern, Beratern, Trainern, Regisseuren, Schauspielern) dazu beitragen kann, seine „Performance” bei wichtigen Veranstaltungen zu optimieren. Sprachliche Kommunikation zu beherrschen bedeutet, sich der Wirkung bewusst zu sein, die man erzielen möchte und die man tatsächlich erzielt.

 

In den letzten 20 Jahren hat ein Professionalisierungstrend nicht nur die Arbeitswelt, sondern viele Bereiche des täglichen Lebens erfasst. Wer regelmäßig joggen geht, zieht nicht einfach Trainingshose, T-Shirt und ein x-beliebiges Paar Turnschuhe an. Er hat vielmehr im Fachgeschäft per Laufanalyse ein für seine Gangart geeignetes Schuh­modell ausgewählt. Zudem trägt er auf die Witterung und Jahreszeit abgestimmte Funktions­kleidung. Und vielleicht hat er sogar einen Kurs besucht, um seine Lauftechnik zu verbessern und mehr über moderne Trainings­methoden zu erfahren.

Viele ergreifen heutzutage ein Hobby wie einen Beruf: Statt nur aus Spaß oder auf gut Glück „herum­zuwurschteln”, will man es den Profis gleichtun. Als Erstes kann man sich ihr professionelles Auftreten abschauen, wobei die Ausrüstung als Ausweis dient: Ich gehöre dazu.

Was Heimwerkern, Amateurmusikern, Hobbyköchen und Freizeitsportlern leicht gemacht wird, ist für jemanden, der eine Sprache nebenher lernt, deutlich schwieriger, und die Ausstattung bleibt beim Kommunizieren (scheinbar) unsichtbar.

Als Dolmetschstudent versuchte ich, mithilfe eines Weltempfängers über quietschende Kurzwellen die Nachrichten und Reportagen des BBC World Service zu empfangen, oder ich belauschte über Mittelwelle, wie auf France Inter drei bis vier Experten im keine 100 km entfernten Nachbarland bei Radio­diskussionen geistreich schnell auf Französisch durcheinander­parlierten. Das waren die 90er-Jahre.

Dank Computer und Internet stehen jedem Lernenden heute eine Vielzahl von Hilfsmitteln zur Verfügung, die es vor zwanzig oder dreißig Jahren noch gar nicht gab. Heute kann man sich vor einer Auslandsreise auf kostenlosen Websites die ersten Wendungen aneignen, die Aussprache üben oder für ein paar Euro oder Dollar gleich einen ganzen Multimedia-Kurs buchen. Aller Anfang ist damit leicht, um im Urlaub die Einheimischen zu verzücken oder bei Geschäftspartnern Sympathiepunkte zu sammeln. Sobald es jedoch ernst wird, hat kaum jemand mehr den Anspruch, in einer ihm fremden Sprache zu brillieren. Man wechselt ins Englische.

 

Englisch können – in jeder Lebenslage

Englisch ist international zur Lingua franca geworden. Dass man sie spricht, wird vorausgesetzt. Wer in Madrid ein Hotel betritt und sich auf Spanisch abmüht, bekommt nicht selten Antworten auf Englisch. Do you speak English? wird man dabei so gut wie nie gefragt. Wenn ich Englisch kann, kannst du es auch.

Die häufigste Frage, die mir als Dolmetscher gestellt wird, ist: Wie viele Sprachen können Sie? Ich zähle ein paar auf, in denen ich mich unterhalten kann, ohne mich unwohl zu fühlen. Sollte der Fragesteller nun allzu enttäuscht dreinschauen, habe ich noch ein paar weitere in petto, die ich im Laufe meines Lebens einmal gelernt (und mitunter wieder vergessen) habe, angefangen mit Schwäbisch im Kindergarten und Latein ab Klasse fünf.

Wie viele Sprachen ich übersetze? Deutlich weniger. Und simultan dolmetschen „kann” ich offiziell nur Deutsch und Englisch in beide Richtungen.

Ab wann „kann” man eine Sprache? Die Antwort ist keineswegs banal: Es kommt auf die Situation an. Um in Portugal ein paar Bolas de bacalhau zu bestellen? Um in China mit „Tai gui le!” um ein paar Teeschalen zu feilschen? Um über die Schicksal­haftigkeit in Julieta, Almodóvars letztem Film, im Originalton zu fachsimpeln?

Auf Fachkonferenzen, bei denen das Dolmetschteam, das in der kleinen Kabine am Rand des Saals sitzt, entweder vom Englischen ins Deutsche oder vom Deutschen ins Englische dolmetscht, kommt es öfter vor, dass ein deutscher Referent auf Englisch vortragen möchte. Warum? Warum nicht. Manch einer begründet seine Sprachwahl damit, dass er die Dolmetscher schonen wolle. Das ist in etwa so, als ob man in einem Restaurant statt des Hauptgangs eine Suppe und einen Salat bestellte, um den Koch zu schonen. Die gleichen Dolmetscher, die den deutschen Vortrag ins Englische gedolmetscht hätten, dolmetschen nun den vom deutschen Redner auf Englisch gehaltenen Vortrag ins Deutsche.

Als Dolmetscher arbeite ich nicht auf einer Konferenz, um mich zu schonen, sondern um für eine optimale Kommunikation zu sorgen. Fragt mich ein Redner vorher, ermuntere ich ihn, in der Sprache zu sprechen, in der er sich wohlfühlt. Den Rest, sage ich, erledigen meine Kollegin und ich. Dafür sind wir hier. Warum soll der Redner nicht sich (und sein Publikum) schonen und seine ganze Energie in einen ebenso unterhaltsamen wie fachlich erstklassigen Vortrag fließen lassen?

 

Für Könner: Vorträge als Kommunikationsform

Eine technische Tagung in Süddeutschland: Die Teilnehmer sind Ingenieure aus der Automobilindustrie. Ein deutscher Referent spricht Englisch. Es fällt ihm leicht. Womöglich hat er längere Zeit in Großbritannien gelebt. Der nächste Redner entschuldigt sich, weil er seinen Vortrag auf Deutsch vorbereitet habe. Die amerikanischen und japanischen Konferenzteilnehmer setzen ihre Kopfhörer auf und lauschen der Verdolmetschung. Ihre Beiträge zur anschließenden Diskussion mit dem Redner zeigen, dass sie seinen Ausführungen aufmerksam und mit Interesse gefolgt sind. Als Dolmetscher erlebe ich solche Augenblicke als erfüllend: Die Kommunikation funktioniert, und wenn die Japaner und Amerikaner dadurch etwas Wichtiges und Neues erfahren, hat sich die weite Anreise für sie gelohnt.

Nach der Mittagspause geschieht etwas Merkwürdiges. Nachdem zunächst ein Amerikaner und nach ihm ein weiterer deutscher Redner auf Englisch vorgetragen haben, fühlen sich alle weiteren Redner offenbar genötigt, ebenfalls Englisch zu sprechen. Manche von ihnen „können” es. Respekt!

Bei andern beschleicht einen indes der Verdacht, dass sie beweisen möchten, dass sie es können. Für die aus Übersee angereisten Tagungsteilnehmer ist dieser Beweis jedoch nur so viel wert, wie er einem spannenden fachlichen Vortrag nicht im Wege steht. Amerikaner fliegen nicht über den großen Teich, um die Englischkenntnisse von deutschen Ingenieuren zu bestaunen.

Um die Szene nicht übermäßig zu strapazieren, wechseln wir von Zoom auf Weitwinkel: Kommunikation und wie sie funktioniert, ist für die meisten Menschen so lange kein Thema, wie sie funktioniert. Solange ein Kommunikationsprozess reibungslos dahinfließt, sind wir uns dessen häufig gar nicht bewusst. Selbst wenn kleinere Störungen auftreten, weil beispielsweise ein Begriff oder eine Formulierung unklar ist, können wir dank unserer kommunikativen Kompetenz die Störung automatisch korrigieren, indem wir beispielsweise die Bedeutung der unklaren Formulierung aus dem Kontext oder aus unserem Weltwissen erschließen.

Ein Vortrag ist indes eine besondere Kommunikationssituation. Ein Redner richtet sich mit Inhalten an ein Publikum, ohne mit den einzelnen Zuhörern in einen Dialog zu treten. Er kann nur aus ihren nonverbalen Reaktionen schließen, ob und wie seine Worte ankommen: Gelingt es ihm, ihr Interesse zu wecken, sie zu inspirieren, sie zu begeistern oder sogar zu fesseln?

Ist der Redner mit seiner Aufmerksamkeit und Präsenz beim Publikum? Ist er mit seiner Nervosität, seinen Formulierungen, seinen Gedanken beschäftigt? Stößt er sich an der Sperrigkeit einer fremden Sprache, die seinen natürlichen Witz sabotiert? Fühlt er sich unwohl in seiner Haut wie ein Fisch auf dem Grill? Beim Dolmetschen nehme ich neben den Worten und Inhalten diese feinen Signale sehr bewusst wahr; beim Publikum hinterlassen sie eher unbewusst Spuren. Wirkt der Redner kompetent, unterhaltsam, distanziert, monoton oder überfordert? Bekommt er überhaupt mit, wenn die meisten Zuhörer sich abwenden und auf ihren Smartphones herumtippen oder E-Mails beantworten?

 

Für Alleskönner: Vorträge als Performance

Für wen trägt ein Redner vor, wenn nicht für sein Publikum? Im schlimmsten Fall nur für sich selbst? Ob es eine internationale Tagung ist, für die die Teilnehmenden weite Wege auf sich nehmen, oder ein internes Meeting zum Wochenstart, die Haltung entscheidet über Effektivität und Erfolg: Das Publikum muss König sein! Entscheidend ist nicht, in welcher Sprache man vorträgt, sondern ob man bei den Zuhörern die gewünschte Wirkung erzielt.

Von dieser These ausgehend, wird schnell klar: Wer einen Vortrag hält, muss deutlich mehr leisten, als nur Inhalte darzustellen. Er muss sein Publikum erreichen; es obliegt allein ihm, den Kontakt zu den Zuhörern herzustellen und zu gestalten. Zu den Inhalten tritt der Beziehungsaspekt der Kommunikation.

Häufig wird dabei verkannt, dass ein Vortrag nicht umsonst auf einer Bühne oder gar im Rampenlicht stattfindet, was bedeutet: Der Redner agiert in einem öffentlichen Raum. Je mehr dabei der Beziehungsaspekt zum Publikum an Bedeutung gewinnt, könnte man – weiter zugespitzt und in Analogie zur Bühnenkunst – von einem Auftritt oder einer Performance sprechen.

Mitunter gar von einer Inszenierung? Zur Vorstellung seines neuen Modells hat ein mittelständisches Unternehmen mit mehreren Standorten in Europa die Vertreter der europäischen Fachpresse eingeladen. Der Ort ist exklusiv und perfekt gewählt, das Ambiente edel und cool. Feine Häppchen werden gereicht, dazu Champagner. Es gibt etwas zu feiern, nämlich ein Produkt, in das langjährige Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen geflossen sind und dessen Technologie neue Maßstäbe setzen soll. Die Dramaturgie baut sich auf, bis schließlich der Marketingleiter ans Rednerpult tritt. Mit der Enthüllung des neuen Flaggschiffs will er in einem kurzen Vortrag die versammelten Journalisten für die revolutionären Funktionen und Features begeistern.

Als Theaterschauspieler hätte er mit seinem Regisseur jede Betonung, jeden Blick und jede Geste geprobt. Wäre er Musiker, könnte er jede Note und Phrasierung perfekt intonieren und artikulieren. Doch ein Vortrag ist ein Vortrag ist ein Vortrag. Gestern noch trug er dem Aufsichtsrat die neuesten Zahlen aus der Marktforschung vor. In zwei Stunden wird er auf dem Weg zum Flughafen sein. Englisch ist nicht seine Muttersprache, einen Regisseur gibt es nicht, und er ist kein Steve Jobs, der das neue i-Phone vorstellt. Er improvisiert. Tun wir das nicht alle irgendwann, auch wenn die Eventagentur bei dieser Produktpräsentation sonst nichts dem Zufall überließ?

 

Für Profis: vom Wort zur Wirkung

Um für Mitarbeitende aus dem Ausland attraktiv zu sein, ist Englisch in vielen deutschen Unternehmen Konzernsprache. Was das konkret bedeutet? Ab einer bestimmten Ebene wird erwartet, dass man Englisch „kann”. Ist diese Anforderung genügend konkretisiert? Von „Können” wäre zu sprechen, wenn man die üblichen mit der jeweiligen Position verbundenen Kommunikationssituationen problemlos und kompetent meistern kann. Doch dann mögen unübliche Situationen hinzukommen, für die ein Lernschritt und besondere Vorbereitung erforderlich sind. Ist dafür Unterstützung verfügbar? Nimmt man sie in Anspruch?

Wer Englisch „kann”, kann noch lange keine guten Vorträge auf Englisch halten. Und wer in einem Meeting auf Englisch vortragen kann, kann es noch lange nicht auf einer größeren Bühne. Wer auf einer großen Bühne vorzutragen gewohnt ist, kann noch lange nicht auf Englisch den Höhepunkt einer Produktpräsentation bestreiten. Womit nicht gesagt ist, dass dies nicht auch in der Muttersprache eine Herausforderung wäre. Selbst gestandene Bühnenkünstler und Musiker proben für ihre Auftritte. Dafür sind sie Profis.

Der Vorstandsvorsitzende eines deutschen Weltkonzerns gibt am Rande einer Messe einem US-Journalisten ein Fernsehinterview. Durch die Präsenz der Kamera wird aus der öffentlichen Kommunikationssituation vor einem (nicht sichtbaren, aber beliebig großen) Publikum zugleich ein intimer Moment: Anders als auf einer Bühne sehe ich am heimischen Bildschirm (ob bewusst oder nicht) jede Regung im Gesicht des Mannes.

Seine Antworten auf Englisch sind flüssig; bestimmt arbeitet er daran regelmäßig mit einem Sprachtrainer. Kleine Signale in seiner Mimik wie häufiges Blinzeln, suchender Blick und defensive Gesten erzeugen indes eine andere Wirkung. Sie sprechen nicht die Sprache seiner Position. Ein vager Eindruck entsteht, der ihn angestrengt, beinahe unsicher wirken lässt, wo man von einem CEO Klarheit und Ruhe, Entschlossenheit und Festigkeit erwarten würde.

Aber ist diese Beobachtung nicht allzu subjektiv oder sogar überinterpretiert? Natürlich lässt sich die Wirkung einzelner nonverbaler Signale nicht eindeutig explizit machen. Dass sie den subjektiven Eindruck, den ein Redner hinterlässt, stark prägen, ist indes unbestritten. Will man sie dem Zufall überlassen?

In der Psychologie spricht man von Inkongruenz, wenn die verbalen nicht mit den nonverbalen Signalen (z. B. Körpersprache) übereinstimmen. Während Sachinhalte kognitiv und bewusst verarbeitet werden, erzeugen nonverbale Signale beim Gegenüber eine eher unbewusste Wirkung, die nicht zuletzt bestimmt, wie wir eine Person erleben und einschätzen. Dieser Aspekt verdient ebenfalls Aufmerksamkeit, wenn es um die Frage geht: „Kann” ich Englisch und gebe daher auch Fernsehinterviews?

 

Können als Stadium

Sich einer Sprache zu bedienen ist etwas Alltägliches, ob es nun die Mutter- oder eine Fremdsprache ist. Dabei ist der überwiegende Teil sprachlicher Kommunikation improvisiert. Zum Glück: Menschen teilen sich in neuen Situationen immer wieder neu und anders mit und wecken damit Neugier. Nur so verdienen wir überhaupt die Aufmerksamkeit des Anderen: Anstelle von Worthülsen und Phrasen haben wir etwas zu sagen, was für den Gegenüber hier und jetzt von Belang sein könnte. Solche Kommunikation entsteht aus dem Augenblick heraus, womit jedoch nicht gesagt sei, dass sie nicht ebenso auf jahrelangem Training und Erfahrung beruht.

Bis ein Mensch „seine” Sprache findet, um mit Klarheit und Sicherheit in der jeweiligen Situation sein Sein und seine Persönlichkeit, seine Gedanken und Emotionen auf seine ureigene Weise darzustellen, hat er meist einen längeren Weg des Lernens und Reifens beschritten. Sprache kann befreien, wenn sie dazu dient, genau das auszudrücken, was mein Anliegen ist.

Doch ebenso ist Sprache – wie ein überscharfes Messer oder Schwert – ein potentes Werkzeug, mit dem ich mich bei ungeübter Handhabung unbeholfen fühlen oder gar verletzen kann. Sprache zu beherrschen bedeutet, mir der Wirkung bewusst zu sein, die ich erzielen möchte und die ich tatsächlich erziele.

Wer eine Fremdsprache erlernt, dessen Weg ist von vielen kleinen Erfolgserlebnissen geprägt. Es beginnt damit, dass der Gegenüber den in der Landessprache erbotenen Gruß freudig erwidert: Buenos dias. Bom dia. Namaste. Ni hao. Wow, es funktioniert! Eine erste sprachliche Verbindung ist hergestellt. Viele Etappen später stehe ich irgendwo in Asturien in einer alten Mühle, an der wir zufällig angehalten haben, und ein alter Mann erzählt mir die Geschichte des Hauses und seiner Familie. Wow, ich verstehe jedes Wort!

Es muss wohl ebenfalls in jenem Lernstadium sein, dass sich allmählich offenbart, wie fremd fremde Sprachen und die Menschen und Kulturen, die sie sprechen, doch sind und wie wenig ich das erahnt habe, als ich anfangs noch ganz unbeschwert lediglich grammatisch richtige Sätze zu bilden versuchte.

Eine fremde Sprache zu lernen ist so, als würde man noch einmal all die Entwicklungsstadien von der Kindheit an durchlaufen. Und so haben Männer, die biologisch eigentlich erwachsen sind, bei Erreichen einer gewissen Jugend wieder Freude daran, im Englischen immerzu ein four-letter word zu strapazieren. Ohne zu wissen, wie das wirkt: Es fühlt sich einfach so cool wie damals an! In jeder Sprache liegt anscheinend eine Art Befreiung darin, das Fluchen zu lernen.

Ich kann all das gut nachfühlen. Doch alles zu seiner Zeit. Es gibt Situationen, in denen Professionalität gefragt ist. Ein Zeichen davon ist, zu wissen, in welchem Stadium man sich befindet, was man selbst vermag, was man an andere delegiert. Natürlich können Sie Englisch, aber in manchen Situationen sprechen Sie vielleicht lieber Deutsch und lassen einen Dolmetscher den Rest erledigen. Wieso auch nicht? Schließlich sind Sie Profi.